Bewegung und Erholung lassen sich am Besten bei einem Ausflug mit dem Velo kombinieren. Schnappen Sie also Ihr Fahrrad und genießen Sie den Frühlingsbeginn.
Der Nationalpark „Hainich“ in der Mitte Deutschlands gehört seit 2011 zum UNSECO Weltnaturerbe. Er zieht Wanderer und Radfahrer gleichermaßen in seinen Bann. Zudem bietet der Baumkronenpfad an der Thiemsburg ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Die belohnende Entspannung für die körperlichen Aktivitäten fand das Team von aktivwellness-magazin.de in den Gärten und Solebecken der angrenzenden Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza.
Gegründet am 31. Dezember 1997 ist der Nationalpark Hainich der 13. Nationalpark in Deutschland und der einzige in Thüringen. Er liegt im Städtedreieck Eisenach – Mühlhausen – Bad Langensalza und wird im Norden teilweise vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal begrenzt. Der ca. 75 km² große Nationalpark ist Teil des 160 km² großen Hainichs, des größten zusammenhängenden Laubwaldgebietes Deutschlands und beherbergt zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Hier soll wieder ein mitteleuropäischer Urwald entstehen, in dem der Natur freier Lauf gelassen wird. Naturliebhaber kommen hier zu Fuß oder mit dem Rad voll auf ihre Kosten. Es gibt ein weit verzweigtes System an gut ausgeschilderten Wander- und Radwegen.
Die größte Attraktion im Nationalpark ist der Baumkronenpfad. Er befindet sich im südöstlichen Teil des Nationalparks, circa zehn Kilometer westlich der Stadt Bad Langensalza. Es gibt zurzeit fünf dieser Art in Deutschland. Besucher können hier barrierefrei vom Baumturm aus auf zwei Schleifen, insgesamt 530 Meter lang, zwischen 10 und 24 Metern Höhe die Kronen eines Buchenwaldes und die urwaldartigen Waldstrukturen erkunden. Der Baumturm kann über eine Außentreppe bestiegen werden und ragt mit einem Baumhaus und einer offenen Plattform auf einer Höhe von 40 Metern über die Baumkronen hinaus. Im Turm selbst können auf drei Stockwerken Elemente der Umweltbildung erkundet werden.
Das Zentrum ist die Nationalparkinformationsstelle. Auf 700 m² Ausstellungsfläche wird der Nationalpark präsentiert. Neben Informationsmaterialien sind hier auch die Tickets für den Baumkronenpfad erhältlich.
Gegenüber vom Nationalparkzentrum befindet sich das „Forsthaus
Thiemsburg“. Das preisgünstige Restaurant mit Biergarten verkauft nach eigenen Angaben die „beste Bratwurst“ und ist gleichzeitig eine fahrradfreundliche Beherbergung mit 23 Betten.
Als Aktivwellness-Belohnung für die (Rad-)Wanderungen im Nationalpark lädt die nahe gelegene Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza ein. Ein Kaffee und hausgemachter Kuchen in der historischen Innenstadt oder die zahlreichen Themengärten entlang der alten Stadtmauer laden zum Verweilen ein. Besonders im Japanischen Garten findet der Besucher einen ausgleichenden Ruhepol und kann einer traditionellen Teezeremonie beiwohnen oder sich bei einer Shiatsu-Massage entspannen. 

Zur belohnenden Entspannung nach der Aktivität lädt auch die Friederiken Therme Bad Langensalza ein. Im Badebereich gibt es drei Becken, gespeist mit Thermalsole (Solegehalt 3 Prozent, bzw. 5 Prozent), ein Süßwasserbecken und zwei Solarien mit Sonnendusche. Im Saunabereich gibt es sechs Saunen und ein Solarium. Im Wellnessbereich werden Bäder und Packungen, verschiedene Massagen und Kosmetikbehandlungen und einmalig in Thüringen auch Jahara angeboten. Im Eingangsbereich der Therme kann zudem auch das sehr gesund schmeckende Mineralheilwasser der Stadt verkostet werden.
Hier gehts zum Fotoalbum "NP-Hainich und Bad Langensalza" in der aktivwellness.de-Bildergalerie
Autor: Sebastian Riehle
Fotos: aktivwellness-magazin.de
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